Ein besondere Saft – Druckertinte
Ist es euch nicht schon aufgefallen? Wer auf der Suche nach eine neuen Drucker ist der bekommt schon für unter 60 Euro die Auswahl zwischen viele verschiedene Geräte. Die große Mehrheit der verkauften Tintenstrahldrucker liegt im Preissegment bis 120 Euro. Dies ist eine recht erfreuliche Entwicklung die aber beim zweiten Blick durchaus teuer werden kann. Die Rede ist von Ersatz Tinte. Diese Tinte muss schon ein ganz besonderen Saft weil, weil hoch gerechnet auf einen Liter ein Preis von bis zu 1500 Euro entstehen würde. Wenn ein volle Ersatzbestückung anfällt dann entstehen oft Kosten zwischen 40 und 80 Euro. Wohlgemerkt vorwiegend bei Druckern die eher im niedrige Preissegment angesiedelt sind. Da muss doch irgendein System dahinter stehen, oder?
Warum ist diese so?
Eins vorweg es liegt nicht an die Produktionskosten für Tinte. Diese betragen für ein regulären Austauschsatz meist weniger wie 10 Euro. Auch ein viel gebrauchte Zitat der Hersteller über die hohe Qualität ihre Tinte gerechtfertigt diese hohen Preis keinesfalls.
Der wahre Grund liegt in deren Geschäftsmodell. Vorwiegend bei preiswerten Druckern ist die Verkaufsstrategie folgende. Fürs Neugerät wird ein wahre Kampfpreis gesetzt, wo auch keinen Gewinn erzielt wird. Diese Gewinn wird dann über den Verkauf von Ersatztinte erreicht. Schließlich reichen die Erstfüllungen meist nur für ein paar hundert Ausdrucke.
Die Hersteller erzielen also mit Ersatztinte Gewinnspannen von bis zu 1000%.
Trotzdem ist man nicht ganz schutzlos diesem ausgeliefert. Es gibt durchaus bewährte Möglichkeiten die Kosten im Rahmen zu halten.
Vom eigenständigen nachfüllen von Patronen ist eher abzuraten. Hier holt man sich meist nur schmutziger Finger und sonst nichts.
Wer seine leere Patrone im Geschäft nachfüllen lassen kann (geht nicht bei allen Modelle) der kann durchaus 50% sparen und bekommt auch keine schmutzige Fingern.
Ein andere Alternative sind Tinten von Fremdherstellern. Zwar behaupten die Druckerhersteller das nur ihre Originaltinte die Lösung wäre, aber dies stimmt nicht.
Kein Drucker geht kaputt alleine wegen Fremdtinte. Sicherlich man verliert oft die Garantie beim Betrieb mit Fremdtinten, aber wenn ein 3 Jahre alte Drucker eh nicht mehr geht dann kauf man sich halt ein neuen. Somit sticht diese Aussage auch nicht mehr.
Ein weitere gute Lösung die vor allen bei erhöhten Druckaufkommen meist die beste Lösung wäre, ist der Kauf von ein teuren Drucker.
Was auf den ersten Blick oft wenig einleuchtend erscheint, entpuppt sich oft als Sparlösung. Wenn ein neuen Drucker statt 80 z.B 200 kostet entstehen zwar zuerst Mehrkosten. Wenn aber die Ersatztinte beim teuren Drucker statt 50 Euro nur noch 25 Euro kostet, dann spart man schon ab den 5 Nachkauf. Meist ist es nämlich so das gerade die teuren Drucker meist billiger sind beim Nachkauf von Tinten.
Sicherlich wer nur sehr gelegentlich druckt und wohl möglich während die durchschnittliche Lebensdauer von ein Drucker der vielleicht 6 Jahren beträgt nur 2 mal Tinte nachkauft der kann auch zum preiswerten Gerät greifen. Es kommt halt wie immer auf den eigene Druckaufkommen an.
Für alle andere gilt aber – Billig einkaufen wird auf längere Sicht meist recht teuer.





Oktober 13th, 2009 at 19:48
Damals, “Anno Zwieback”, hatten wir auch noch Tintenstrahldrucker. Aber das wird so teuer mit der Zeit, dass wir seit 5 Jahren eigentlich nur noch auf Laserdrucker setzen und damit rundum glücklich und zufrieden sind. Ich hab zwei davon im Einsatz, einen schwarz/weiß mit Fax und einen Farblaser