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Kostenlos gibt es alles im Internet

Kostenlos im Internet Ein große Vorteil im Internet ist die Tatsache das es zu praktisch jeden Thema eine Menge von Informationen jederzeit abrufbar sind und diese sowohl in gute Qualität wie auch meist kostenlos. Diese kostenlose Mentalität von Internet hat sich innerhalb der letzten 10 Jahren praktisch schleichend eingestellt und lässt sich sicherlich nicht mehr umkehren. Zumindest für die überwiegende Zahl von Informationen wären Internetnutzer nicht bereit zu zahlen. Daher sind die immer wiederkehrende Forderungen nach Bezahlung von Informationen im Internet meist schon vor deren Umsetzung zum scheitern verurteilt. Es gibt eigentlich nur 2 Wege damit die Bereitstellung von Informationen im Internet auch als Geschäftsmodell funktionieren kann.

Kostenlose Informationen wird durch Werbung finanziert.

Hierbei werden die entsprechende Informationen kostenlos zur Verfügung gestellt mit der Absicht möglichst viel Besucher/Leser zu erreichen damit ein entsprechende Traffic sich auch auf Dauer etablieren kann.

Wer dann nachweisbar eine genügend große Zahl an Besuchern vorweist, kann durch entsprechende Platzierung von Werbung diese auch finanzieren. Dabei gehört aber ein richtige Konzept.

Gegen ein wenig Werbung haben die Mehrheit der Besucher nichts. Wenn die Inhalte hochwertig sind akzeptieren rund 77% der Besucher (Quelle Studie BITKOM 2007) entsprechende Werbeeinblendungen. Wichtig ist nur auf den richtigen Maas zu achten damit nicht der Eindruck von eine Werbeseite entsteht.

Von der Verdienst Seite würde so ein Modell durchaus funktionieren solange genügend Besucher regelmäßig vorbei schauen. Wichtig wäre nur ein gewisse Selbstbewusstsein bei der Preisfindung von entsprechende Werbeplätze. Wer im Monat 50 000 Besucher vorweisen kann und die Werbeplätze immer noch für 40 Euro pro Stück verkauft, der hat eher ein Problem das diese zu billig angeboten werden. Eine Anzeige in eine Zeitung kostet in vernünftige Größe meist schon 100 Euro und mehr. Warum verschleudern manche ihre Werbeplätze im Internet?

Kostenlose Informationen die dann über eingeblendet Werbung gegen finanziert wird ist sicherlich eine Möglichkeit auf “seine Kosten zu kommen“. Trotzdem wird es sicherlich vor allen zu Beginn schwer sein genügend Werbepartner zu finden die auch bereit sein werden ein entsprechende Obolus in angemessene Höhe zu entrichten. Zumindest wird es hierfür eine Weile dauern bis die Mühe sich in Euro und Cent auszahlt.

Paid Content

Ein andere Weg beschreitet Paid Content (bezahlte Inhalte). Hier wird für die entsprechende Information ein bestimmten Betrag bezahlt. Zwar geht diese Form sicherlich nicht bei allen Themen, aber besonders für hochwertige Informationen zum Thema Beruf, Bildung und Business kann Paid Content funktionieren.

Immerhin wären 16% der Nutzer bereit für wirklich gute Informationen auch zu zahlen. Dabei liegt die Betonung auf wirklich gute und hochwertige Informationen. Diese muss um ein mehrfaches höher sein als andere kostenlose Inhalte damit überhaupt jemand bereit wäre zu zahlen.

Auch wenn manche jetzt sagen “wozu sollte ich zahlen, ich finde doch alle Informationen im Internet und dazu kostenlos?“. Sicherlich stimmt diese Aussage schon, nur ist es fraglich wie lange gesucht werden muss bis die wirklich hochwertige Information auch gefunden wird. Es reicht meist nicht eine einfache Suchanfrage zu stellen und schon kommen die gewünschte Informationen. Oft dauert es eine Stunde oder mehr bis der Spreu von Weizen getrennt würde und die gewünschte gute Information auch letzten endlich gefunden wird. Zeit ist aber auch Geld vor allen im Geschäftsleben.

Wichtig wäre aber auch entsprechende Gedanken über ein passende Bezahlmodell. Entweder zahlt man pro Artikel wobei hier meist mit Beträge die im Cent Bereich liegen (vielleicht auch im niedrigen Eurobereich), oder es wird eine Art Monatsbeitrag erhoben der dann berechtigt soviel Informationen zu holen wie man will. Hierfür wird ein Preisrahmen von bis zu 10 Euro im Monat möglich sein.

Wichtig wäre aber die Möglichkeit auch ohne vorherige Bezahlung gewissen Probeartikel kostenlos zu bekommen. Keine kauft gerne die “Katze im Sack” so das ohne ein vorherige Einblick wie hochwertig die Informationen wirklich sind, bei Paid Content nichts laufen wird.

Besonders wichtig bei diesen Modell wäre die Wahl von ein einfachen Micropayment System mit dem die entsprechende Gebühren schnell und unkompliziert entrichtet werden können. Pay Pal scheidet hier aus da die Transaktionen Gebühren in keinen Verhältnis zum Kaufpreis stehen. Andere Modell wie Bezahlung über die Handyrechnung sind zwar bequem haben aber nur eine geringe Verbreitung unter den möglichen Nutzern.

Welche Modell wäre besser?

Dies lässt sich nicht so einfach sagen. Beide Modell haben sowohl Vorteile wie auch Nachteile. Paid Content Modelle haben zwar noch keine große Verbreiterungen sind aber für manche Bereiche durchaus eine lohnende Möglichkeit. Wichtig wäre nur das hier wirklich absolute hochwertige Inhalte zur Verfügung gestellt werden, weil ansonsten die Bereitschaft hierfür zu zahlen bei Null tendieren wird.

Werbefinanzierte Modelle haben es in diesen Sinn leichter auf ihre Kosten zu kommen, da hier keine zusätzliche Schranken für den Besucher aufgestellt werden. Wichtig wäre aber auch hier entsprechend hochwertige Inhalte zu präsentieren damit möglichst viele Besucher vorbei schauen damit die Finanzierung über Werbeeinblendung auch funktioniert. Neben die Inhalte zähle bei diesen Modell auch ein guten Konzept für die Eigenvermarktung, schließlich müssen die Besucher auch darauf aufmerksam gemacht werden auf solche Seiten. Sonst geht man in die Masse einfach unter.

Bei beide Modell heißt es aber auch kräftig die Werbetrommel zu rühren, damit genügend Aufmerksamkeit erreicht wird. Diese bedeutet eine Menge Arbeit. Ein einfachen Weg zum Reichtum und dies mit möglichst wenig Arbeit gibt es (leider) nicht.

Wie ist eure Meinung zu beide Formen?

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One Response to “Kostenlos gibt es alles im Internet”

  1. 1
    Joerg:

    Es ist immer besser sich für mehere Einnahmequellen zu entscheiden. So könnte man kostenlosen Content mit Werbung finanziert anbieten. Dabei dann den Lesern komprimierte und weiterführende Informationen dazu anbieten, die dann etwas kosten. Die müssen natürlich einen Mehrwert versprechen, aber wenn die Leser schon von den kostenlosen Artikeln begeistert sind, kaufen sie auch eher mal ein paar gute zusammengefasste Reports.

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