Netwege.de

Meine Sicht auf Kommunikation, Marketing und Netzwelten

 
 
 
 

Ebook als Geschäftsmodell

Bei der Suche nach Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen, kommen viele auf die Idee eBooks zu vertreiben. Schließlich scheint dies auf den ersten Blick lukrativ zu sein pro Download ein Betrag von bis zu 40 Euro zu bekommen. Es gibt  bei eBooks im Vergleich zu Print keine Herstellungskosten. Hier müssen in beiden Fällen nur die Texte geschrieben werden und schon kann der Verkauf starten.

Taugt dies als Geschäftsmodell?

Durchaus schon. Je nach Qualität gibt es durchaus ein großen Markt hierfür. Es kommt nur darauf an welche Thema behandelt wird und vor allen welche Qualität so was hat.

Es gibt es Vielzahl von eBooks zum Thema Geld verdienen im Internet oder Online Marketing. Hier mit ein weitere eBook entsprechenden Gewinn zu machen, wird nicht so leicht sein.

Dagegen gibt es Themen die bisher nur in beschränkten Maas bedient würde, aber wo trotzdem noch ein gute Potenzial an mögliche Käufer vorhanden wäre.

Es ist besonders wichtig ein passenden Thema(en) zu finden wo es genügend Käufer und möglichst nicht zu viel Konkurrenz gibt.

Was kostet die Erstellung von ein eBook?

Diese kostet praktisch nichts an zusätzliche Investitionen. Mit ein Textprogramm und ein PDF Konverter kann jeder so was schreiben.

Alleine die benötigte Arbeitszeit schlägt sicherlich irgendwie zu buche. Genaue vorgaben gibt es hier nicht aber ein Zeitaufwand von 100 Stunden muss schon gerechnet werden um ein wirklich guten eBook zu schreiben. Diese sollte schon ausführlich sein und auch in ihren Inhalte mehr bringen als die frei erhältliche Tipps die überall im Internet gibt. Schließlich wollt ihr Geld damit verdienen und diese nicht frei verschenken.

Mit welche Einnahmen kann ich rechnen?

Wie viel von ein bestimmten Titel verkauft werden können, kann nicht so gesagt werden. Deren Zahl kann von (unter) hundert bis zu mehrere (zehn) tausend schwanken. Hier kommt es vor allen darauf an genügend Aufmerksamkeit zu erzeugen damit die Interessierten davon Notiz nehmen.

Die Preise die erzielt werden können schwanken recht heftig. Zwischen ein paar Euro und maximal 50 Euro pro Download ist alles drinnen. Real bewegen sich die meisten Preise bei Werten zwischen 15 und 30 Euro pro Exemplar.

Da diese Summe nahezu zu 100% als Gewinn verbucht werden kann, trägt dazu bei das diese Geschäftsmodell durchaus eine Überlegung wert sein kann.

Trotzdem wird im Monat sicherlich Verkaufszahlen um die 500 Exemplare nötig sein, damit es überhaupt zu nennenswerte Einnahmen kommt.

Da stellt sich dann die Frage wie viel verschiedene Titel notwendig sind um solche Verkaufszahlen zu erreichen? Genaue Angaben gibt es nicht, aber es müssten schon immer wieder neuen Titel geben damit die Resonanz und die Einnahmen auf Dauer stabil bleiben.

Mit ein Titel alleine wird es nicht gehen. Sicherlich kann diese eine Zeit lang ein Renner sein, aber auch hier kommt es irgendwann zu Sättigung und dies meist recht schnell.

Fazit

Ein durchaus praktikable Modell der richtig umgesetzt durchaus gute Erträge bringen kann. Nur muss hier wie bei alles andere im Arbeitsleben auch eine Menge an eigene Arbeitszeit aufgewendet werden damit es zu ein Erfolg kommt.

Ähnliche Artikel

One Response to “Ebook als Geschäftsmodell”

  1. 1
    Jürgen:

    Hallo,

    mag sein, dass ich das falsch einschätze, ich sehe aber aktuell keinen großen Erfolg mit dieser Idee.

    Es gibt einfach schon zu viele Angebote.

    Da würde ich lieber einen Blog, oder eine Contentseite erstellen, und Werbung einbinden.

    Grüße
    Jürgen

Posting gefällt?

Hinterlasse ein Kommentar. Bitte beachten - Kommentare können auf Do Follow gesetzt werden.Reine Werbelinks werden umgehend gelöscht. Bitte die Nettiquette beachten.

Neuste Artikel

Letzte Kommentare

  • Rene: Das Web 2.0 ist noch lange nicht am Ende. Erst wird noch das mobile Web 2.0 zum Massenmarkt. 17. Juli 2010
  • Dennis: Hiermit hinterlasse ich einen gehaltsschwangeren Kommentar. 6. Juli 2010
  • Frank Hima: Das Web 2.0 ist sicherlich noch lange nicht am Ende! Das Mitmach-Web wird doch langsam erst... 4. Juli 2010
  • Klaas Maurer: für mich ist 2.0 noch lange nicht am ende. Wir stecken gerade erst mal richtig drin. Web... 19. Juni 2010
  • Johanna: Erlaube mir, noch um INFO und NAME zu ergänzen. Aber es ist doch so: auch wenn ursprünglich... 16. Juni 2010
  • Akascha: wie wäre es mit Akascha, Nefmerasis, Alucard (dracula rückwärts), Lakischa, draconis,... 16. Juni 2010
  • Glenn: was ist denn web 3.0 überhaupt??? bevor das nicht klar definiert ist, sind wir noch lange bei 2.0 8. Juni 2010
  • Adrian: Guten Abend, alle o. g. Tools habe ich von Zeit zu Zeit genutzt und keiner konnte mir die Daten... 23. Mai 2010

Archive