Shopping als Hobby?
Jetzt in der Vorweihnachtszeit macht der Handel wieder ein Großteil vom Jahresumsatz. Gegen diese ist ja auch nichts einzuwenden da viele sich freuen wenn sie von ihre Lieben beschenkt werden und selber auch andere was schenken können. Schließlich gehört dies irgendwie zu Weihnachten dazu und die große Mehrheit möchte so was sicherlich nicht vermissen.
Trotzdem stellt mir die Frage ob der Konsum nicht schon überhand in unsere Leben genommen hat? Schließlich geben schon 25% der Deutschen an das Shopping (Einkaufen) zu ihren Hobbies zählen würde.
Sicherlich gibt es hier auch Unterschiede bei den Geschlechtern. Während für die meisten Männer Shoppen nur gemacht wird wenn auch was unbedingt angeschafft werden muss, gehen Frauen mit diesen Thema viel leichter um. Sie gehen zwar oft und gerne in diverse Einkaufstempeln und Innenstädte aber auch manchmal nur um sich umzusehen was es so an neues gibt.
Gegen dies ist auch nicht zu sagen, den auch ich ertappe mich als Mann manchmal dabei wie ich auch gerne mal schaue was es so an neues zu kaufen gibt.
Trotzdem scheint der Konsumzwang zu steigen
Als schon ein wenig ältere kann ich mir noch gut an die Zeiten vor 30 oder 35 Jahren erinnern. Sicherlich würde da auch eingekauft, aber oft nur mit den Zweck was man wirklich benötigte. Sicherlich gab es da auch manche Wünsche die man auch hatte, aber vielmals blieben diese auch bei Wünsche.
Ein irgendwie geartete gesellschaftlichen Zwang sich diesen Konsum anschließen zu müssen, gab es in diesen Ausmaß nicht wie heute.
Sicherlich auch damals gönnte man sich manches was da an Verführungen in die Kaufhäuser & Co standen, aber der Zwang mit die anderen mit halten zu müssen, bestand nicht in so ein hohen Maas wie es heute leider der Fall ist.
Trotz der Tatsache das sich die Mehrheit der Leute sich vieles leisten können sinkt die innere Zufriedenheit der Leute schon seit Jahren. Eine Umfrage im Jahre 2007 das nur 42% mit ihre Lebensstandard zufrieden sind und dies obwohl es sicherlich sozial schwache in unsere Gesellschaft gibt aber deren Anteil mit 15% (Gott sei Dank) noch eine Minderheit ist.
Fakt ist das früher die Leute mit ihren Leben zufriedener waren wie heute. Und dies bei der Tatsache das früher auch nicht alles nur gut und schön war. Auch früher müssten viele Wünsche nur als Wunsch bleiben weil es einfach nicht möglich war alles zu erfüllen.
Vielleicht sollten manche Unzufriedener von Heute mal überlegen wie gut es die Mehrheit der Bürger eigentlich geht. Sicherlich gibt es Leute die am Rande unsere Gesellschaft leben und für denen es wirklich nicht leicht ist sich auch nur die einfachsten Sache zu leisten.
Aber die Große Mehrheit der Bürger lebt zwar nicht im Reichtum, hat aber meist alles was man benötigt und sind trotzdem oft nicht mit ihren Leben zufrieden.
Diese Zufriedenheit erreicht man aber mit Konsum alleine auch nicht




Dezember 13th, 2009 at 20:14
Hi,
also ich hoffe mal, mit meinen Bemerkungen nicht allzu neg. aufzufallen.
Ja, es gibt seit einigen Jahren einen erheblichen “Kaufzwang”.
Die Marktwirtschaft (in der wir (nunmal) leben) hat also durchaus auch seine Nachteile. Nicht jeder kann da mithalten
Wachstum, Wachstum, Wachtum. Nur wie soll das gehen? Wir (alle) haben doch (fast) alles – ausser Geld. Wie will dann die Wirtschaft wachsen?
Ich weiss, das klingt nicht so gut, und ich will auch gar keine schlechte Stimmung verbreiten, aber ich befürchte, dieser Chrash in 2009, den wirds in Kürze noch mal geben – dann aber deutlich heftiger.
Dennoch; Kopf hoch, optimistisch sein, pos. denken.
Es muss weiter gehen
Grüße
Jürgen
Dezember 13th, 2009 at 23:10
Heute ist Shopping mehr Balsam für die Seele, als sonstwas! Wie Du sachst .. früher kaufte man nur dass was man wirklich benötigte – heute steht bei den meisten ein Haufen Trödel im Wohnzimmer rum – der alle drei Jahre mal wieder für zwei MInuten genutzt wird!