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Wie wäre es mit ein eigenen Online Shop?

Einer der Branchen der trotz Krise sich als recht robust darstellt ist der Online Handel. Hier gibt es auch im Jahre 2009 weitere Wachstum sowohl bei Umsatz als auch bei der Zahl der möglichen Kunden. All diese positive Vorzeichen werden sicherlich manche dazu bewegen sich zu Überlegen ob ein eigene Online Shop nicht eine lukrative Möglichkeit wäre den ein oder anderen Euro zu verdienen oder evtl. den gesamten Lebensunterhalt davon zu bestreiten.

Bevor aber aus laute Euphorie schnell ein Online Shop Hosting Vertrag unterschrieben wird, sollten folgende Punkte unbedingt vorher überlegt werden.

Was wollt ihr den Verkaufen?

Am erfolgreichsten Weg für den Start zeichnet sich folgende Modell aus. Ihr sucht euch ein bestimmten Bereich aus wo ihr entsprechende Produkte anbietet und konzentriert Euch in die Startphase die durchaus bis zu 2 Jahre dauern kann, alleine auf diesen Bereich.

Mögliche Erweiterungen von Sortiment stehen erst als weitere Schritt an und sollten zum Beginn tunlichst vermieden werden.

Was ist eure Alleinstellungsmerkmal?

Jeder erfolgreiche Online Shop braucht ein eigenen Alleinstellungsmerkmal mit dem diese sich von die Konkurrenz abheben kann. Diese Merkmal kann entweder im Sortiment liegen oder an eine besonderen Service der aber deutlich weitergehen muss wie das übliche.

Keine sollte die irrige Meinung nachgehen das seine Produkte so einzigartig sind das diese alleine reichen würde. Dies trifft nur in sehr seltene Fällen überhaupt zu.

Richtigen Hoster auswählen

Wer vollkommen neu mit diese Materie beschäftigt der sollte bei der Wahl vom Hoster besonderen wert auf ein möglichst einfach zu bedienende Shop System legen. Zwar sind hier die Anforderungen meist nicht besonders hoch, aber wer als Laie sich mit umfangreiche System beschäftigt wird schnell merken wie die eigene Grenzen erreicht sind.

Auch sollte beim Auswahl nicht auf den letzten Euro geachtet werden. Vor allen wenn dies auf Kosten von Support und Serverleistung geht, wäre dies ein fatale Fehler. Gute Provider kosten zwar ein paar Euro mehr im Monat machen sich aber auch meist schnell bezahlt.

Marketing nicht vergessen

Leider glauben immer noch viele Neulinge das es reichen würde ein eigenen Shop online zu stellen und schon rollt der Rubel (Euro). Ganz so einfach ist die Sache nun auch nicht. Ein gewisse Maas ein eigene Vermarktung gehört schon dazu.

Schließlich muss eure Shop zum Kunden kommen und nicht umgekehrt.

Fazit

Ein eigene Online Shop stellt durchaus eine gute Möglichkeit mit vertretbaren Aufwand und Kosten eine eigene (zusätzliche) Existenz aufbauen zu können. Die Chancen das dies funktionieren kann, sind durchaus gut. Es kommt nur auf gute Planung an und die Bereitschaft sich näher mit die gesamte Thematik auseinander zusetzen.

Ein Selbstläufer ist so ein Online Shop nun auch wieder nicht

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5 Responses to “Wie wäre es mit ein eigenen Online Shop?”

  1. 1
    Jürgen:

    Hallo,

    also ich möchte hier keine schlechte Stimmung verbreiten, aber ich halte es aktuell tendenziell eher für eine weniger gute Idee, einen online Shop aufzumachen.

    Das ist nämlich alles viel komplizierter als man denkt…

    …aber entscheidet selber….

    Mein Tipp: lieber eine Contentseite aufziehen, entweder als Blog, oder mit div. Beiträgen und Kommentarfunktion.

    Natürlich weiss ich, dass man massenweise Besucher, bzw. PIs braucht, um einen halbwegs moderaten Umsatz zu generieren.

    Grüße
    Jürgen

    PS: alles Gute, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins 2010, und vor allem massenweise Gesundheit :-)

  2. 2
    Peter:

    @Jürgen,

    Sicherlich bedarf ein eigene Online Shop auch eine Menge an Planung und Arbeit damit so was funktionieren kann. Ein Selbstläufer ist so was sicherlich nicht. Aber es gibt durchaus eine Menge Chancen auch jetzt noch mit ein neuen Shop zu starten. Vielleicht auch nur als Ergänzung zu eine gute Content Seite?

    Frohe Weihnachten und ein guten neuen wünsche ich dir auch :)

  3. 3
    Crazy Girl:

    Aus meiner Erfahrung raus würde ich heutzutage auch nicht mehr mit einem eigenen Online Shop starten. Mittlerweile ist der Markt so gesättigt, dass es erst Mal Jahre dauern kann, bis sich wirklich was richtiges tut und man ohne einen gewaltigen Zeitaufwand mit einem Online Shop nicht wirklich erfolgreich wird. Zeitaufwand nicht nur für die Pflege, Administration usw. sondern vor allem auch für SEO. Einen halben Tag, täglich, für die nächsten paar Jahre, kann man da mindestens einplanen, um mit SEO und dem entsprechenden außenrum was zu erreichen.
    Als ich 2005 startete war es noch wesentlich einfacher als heute ;-)

    Du musst auch überlegen, dass es heutzutage einfach schon sehr sehr viele Online Shops gibt, und in fast allen Bereichen auch größere Firmen dabei sind, die nicht selten tausende von Euros pro Monat nur für professionelles SEO und Marketing in die Hand nehmen. Dagegen musst Du als Einzelkämpfer allein antreten. Das bedeutet, Du hast entweder viel Geld um damit gleich ziehen zu können und überhaupt in 1 Jahr mal ein paar nette Rankings zu erreichen oder verdammt viel Zeit und Wissen.

    Wenn es das Budget zulässt würde ich mich heute eher im Shopping Bereich an die großen anhängen, also z.B. einen Shop bei Amazon oder ebay. Erspart einem zumindest einen Haufen Zeit und auch Geld, um überhaupt gefunden zu werden.

  4. 4
    Peter:

    @Crazy Girl,

    Sicherlich ist es nicht ganz so einfach mit ein neuen eigenen Shop zu starten. Da stimme ich dir zu. Besser wäre eine Zwei Schienen Lösung nämlich über eBay oder Amazon und den gleichzeitigen Aufbau von ein eigenen Shop.

    Über die möglichen Nischen werde ich demnächst berichten. Ich sagen nur vor allen Trendprodukte die man bis Heute nicht in Deutschland so bekommt. Beispiel Coole Taschen für ein IPhone. Es gibt aber noch viele andere Alternativen.

  5. 5
    Crazy Girl:

    Trendprodukte sind sicherlich nicht schlecht. Nur musst Du dabei auch Zoll und Einfuhr beachten und dann darfst Du damit nicht gegen geltendes deutsches Recht verstoßen. Ich hatte sowas z.B. mit Splenda (ein Süßstoff, der in Amerika super beliebt ist). Das könnte man hier verkaufen wie warme Semmeln. Nur leider ist Sucralose (der Inhaltsstoff) in Deutschland nur als Lebensmittelzusatzstoff erlaubt und so darf man hier Splenda, das ja ein Lebensmittel ist, nicht verkaufen.

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