Katzen Content als Erfolgsgarantie?
Rein private Blogs die eigentlich nur um die eigene tägliche Erlebnisse von sich selber und die Familie handeln werden gerne auch mit ein wenig Schadenfreude als Katzen Content bezeichnet. Diese Titel geht vor allen auf die Tatsache zurück das es solche Blogs wohl Querbeet über alle möglichen Themen berichtet werden und hier vor allen über die Erlebisse im Alltag besprochen werden. Hier können dann Ereignisse wie Eis Essen gehen oder ein unternommene Einkaufsbummel durchaus als Artikel auftauchen. Während andere (Fach) Blogger meist nur Kopfschüttend auf solche Blogs schauen, gibt es doch manche von diese Spezies an Blogs die durchaus ein paar hundert Besucher pro Tag vorweisen können.
Solche Katzen Content Blogs werden vorwiegend von Frauen betrieben und Frauen sind auch durchaus die häufigste Gruppe bei deren Lesern. Diese Aussage hat nichts Frauenfeindliches an sich, entspricht aber durchaus die Tatsachen.
Sollte ein Mann wirklich über sein Alltagsleben schreiben dann geht es hier meist um irgendwelche Hobbys, andere wichtige Ereignisse oder eine Mischung zwischen Arbeitsleben und Besonderheiten in seine Freizeit. Über ein Einkauf in der Stadt würde ein Mann wohl nur sehr selten was schreiben.
Können solche Katzen Content Blogs erfolgreich sein?
Unter gewisse Gesichtspunkte schon. Gut wenn es alleine darum geht mit ein Blog entsprechende Einnahmen zu generieren dann wird so ein Blog wohl nie die beste Wahl sein. Schon alleine weil deren Zielgruppe meist doch sehr beschränkt sein wird, können die möglichen Einnahmen sich nur im unteren Bereich bewegen.
Wer aber Freude an so ein Thema findet der kann durchaus eine Menge Gleichgesinnte durchaus ein Freude bereiten mit so ein Blog. Je nach eigene Schreibfähigkeiten kann es durchaus machbar sein, gute 3 stellige Besucherzahlen am Tag zu erreichen.
Besonders wenn ihr eine Art Ratgeber für Alltagsfragen daraus entwickeln könnt, sind die Chance für eine relative hohe Zahl an Besucher durchaus gegeben.
Alle andere Katzen Content Blogger sollten weiterhin ihren Weg gehen wenn es Ihnen Spaß macht. Schließlich schreiben viele nur weil es Ihnen Freude bereitet. Da ist es dann eigentlich egal ob nun 30 oder 300 am Tage vorbeischauen.
Anscheinend findet eh zur Zeit eine gewisse Neuorientierung innerhalb der Blog Szene statt. Außer bei den wirklichen Schwergewichte der Szene gibt es doch eine Menge an Veränderungen. Manche durchaus gut laufende Blogs werden entweder verkauft oder gar eingestellt, während es immer wieder neue Blogs gibt die vielleicht mit eine vollkommen neue Mischung ihren Glück versuchen. Hier wird es sich zeigen ob die Blog Szene in 2 Jahren noch die gleiche ist wie heute.
Ich ehrlich glaube das die Zahl der Blogs wohl in die kommende Jahren zurückgehen wird (zumindest bezogen auf die wirklich aktiven), aber gleichzeitig es viele neue Formen vor allen bezogen auf deren Inhalte geben wird. Aber darüber können wir uns vielleicht in ein paar Jahre wieder unterhalten
Wie ist eure Meinung hierzu?




Februar 8th, 2010 at 22:29
Und wie erfolgreich Katzen-Content sein kann – allen voran icanhascheezburger.com. Ok, ok, das ist nicht wirklich “Katzen-Content”
…
Auch private Geschichten können erfolgreich sein, sehr erfolgreich sogar. Wobei es weniger auf den Inhalt als auf die Darbietung ankommt, und gerade bei den katzencontentlich Erfolgreichen haben die amerikanischen Mom Bloggers uns viel voraus. Dooce, Pioneerwoman, you name it. Private Geschichten, authentisch erzählt, gut geschrieben, hinreißend fotografiert, jeden Tag ein ordentliches Häppchen, sind sowas wie real life Doku-Soaps. Die Leute werden süchtig danach. Katzen-Content auf Pulitzer-Niveau. Da ist es egal, ob frau überhaupt eine Katze hat.
Der wirkliche “Katzen-Content” findet sich eher bei den Fans im Umfeld. Alles, was der Alltag so hergibt, Strickzeug, Baby, Katze, Kind und noch mal Katze – eigentlich gar nicht so viel Anderes als bei den Stars, nur eben anders erzählt. Der Unterschied zwischen Allerweltsbriefen und Schriftsteller-Tagebüchern … Aber auch das Unscheinbare hat seinen Reiz, und nicht alles muss groß und berühmt werden.