Kostenpflichtige Themes – die bessere Lösung?
Da ich eh auf der Suche nach ein neuen Theme für mein 2 Blog, schaue ich mir ja verstärkt an welche Themes es so auf den Markt gibt. Zu einem gibt es eine Vielzahl an kostenlose Themes für WordPress. Wie viele es nun genau sind, kann auch ich nicht sagen aber das deren Zahl bei ein paar tausend liegt wird schon eh der Fall sein. Solche kostenlose Themes bieten die gute Möglichkeit ohne irgendwelche zusätzliche Kosten ein eigenen Blog zu starten.
Hier gibt es auch schon sehr ansprechende Themes die auch über manche zusätzliche Funktionen verfügen die je nach gewünschte Darstellungsart durchaus eine gewisse Alleinstellungsmerkmal bringen können. Problematisch bei solche kostenlose Themes ist der meist lückenhafte Support. Zwar können solche Themes vielleicht sogar total verändert werden, aber hierfür muss man sich schon gut im Bereich Webdesign und vor allen mit CSS auskennen.
Wer diese Fähigkeiten nicht besitzt der kann sich auch von ein Profi so ein Theme überarbeiten lassen. Nur hier kommt wieder die Kostenfrage auf einem zu. Ein gute Webdesigner wird meist so 50 Euro pro Stunde in Rechnung stellen und so kommen je nach Aufwand für solche Überarbeitungen Summen zwischen 250 und 500 Euro zusammen. Vorteil hierbei wäre aber das ihr ein wirklich einzigartigen Theme (Design) hat die auch in alle Aspekte eure Wünsche entspricht.
Ein ähnliche Kostenrahmen wäre bei ein vollkommen von Grund auf neu erstellten Theme in Rechnung gestellt. Ernsthafte Angebote von gute Designer werden in solche Preisklassen liegen. Umsonst gibt es halt nichts.
Ein weitere Lösung wäre der Kauf von ein kostenpflichtigen Theme. Diese gibt es zu Preise ab 50 Euro, wobei auch hier eine große Bandbreite nach oben offen bleibt.
Vorteil von solche Themes ist die Tatsache das nicht jeder Hins und Kunz so ein Theme verwendet, schließlich wollen viele Blogger kein Geld für ein Theme ausgeben. Somit steigen die Chance eine gewisse Einzigartigkeit in Bezug auf Design zu erreichen.
Weiterhin bieten solche kostenpflichtige Lösung meist ein gute Support der durchaus hilfreich sein kann wenn einzelne Anpassungen notwendig sind. Gute Lösungen innerhalb diese Bereich bieten eine nahezu unendliche Möglichkeit der individuelle Anpassung durch einbinden von eigene Logos, andere Header, Farben sowie ein breit gefächerte Möglichkeit in Bezug auf Seiten und Blog Gestaltung. Hier kann jeder sein Blog “selber stricken“.
Welche Lösung ist nun besser?
Diese Frage kann man nicht so ohne weiteres beantworten. Wer erstmals ein Blog startet und vielleicht nicht genau weiß wie lange er/sie diesen auch betreiben wird, ist mit ein kostenlose Theme meist gut bedient. Schließlich kann man diese auch später noch weiter optimieren um eine gewisse Eigenständigkeit zu erreichen. Vorteil zum Beginn wäre das hier kein Geld zusätzlich ausgeben wird.
Kostenpflichtige Lösung egal ob nun als Kauflösung oder individuelle im Auftrag gegeben bieten die tolle Möglichkeit sein Blog soweit anpassen zu können wie die eigene Wünsche es wollen. Auch die Tatsache das wohl kein andere mit den gleichen Design bloggt, spricht durchaus für diese Lösung.
Wer wirklich proffesionelle bloggen will und wohl auch gute Einnahmen generieren will, der wird um so eine kostenpflichtige Lösung wohl nicht umherkommen. Einzig Ausnahme die eigene Fähigkeiten reichen aus ein kostenlosen Theme so weit verändern zu können das hieraus was wirklich Einzigartiges entstehen kann.
Ich kenne eigentlich kein Profi Blogger der mit eine kostenlose Lösung unterwegs ist.
Wie ist eure Meinung dazu?




Februar 9th, 2010 at 12:44
selber anpassen, zu aufgedonnert sollte ein Design nicht sein. Was nützt dir ein gekauftes Design, was dann auch viele wieder haben?
Februar 9th, 2010 at 14:01
Die meisten Kostenpflichtige Themes können umfassend geändert werden und dies sogar von Laien. Somit ergibt sich mehrere hunderte wenn nicht gar tausende von unterschiedliche Möglichkeiten. Somit sinkt die Gefahr ein Theme zu nutzen die schon hundert andere auch nutzen.
Februar 9th, 2010 at 15:35
komplett selber machen (lassen) > Premium Themes > Free Themes
Ich finde Premium Themes sind eine gute Variante wenn man selbst etwas Zeit sparen möchte und nicht selbst ein Theme entwickeln will bzw. kann … Kostenlose Themes sind auch eine Möglichkeit, wobei hier das optische Alleinstellungsmerkmal meist darunter leidet.
Selber machen ist meiner Meinung nach am besten! Oder jemanden beauftragen der es macht.
Februar 9th, 2010 at 18:50
Ich bin ja fast ausschließlich mit meinen eigenen Themes unterwegs und biete das Webdesign dafür ja auch als Dienstleistung an. Deswegen überlegte ich schon, ob ich mich hier überhaupt auch zu Wort melden sollte. Aber ja, ich denke es ist in Ordnung, denn ich möchte an dieser Stelle allen, die sich für was für ein Theme auch immer entscheiden den Rat mitgeben, dass sie sich den Aufbau auch genau ansehen sollen.
In der Regel besteht ein Theme aus 10 bis 15 PHP Dateien, einer CSS Datei und ein paar Bildern. Ich habe aber leider auch schon Premium Themes bei Blogger Kollegen gesehen, wo man sich im Theme Ordner vor lauter Dateien nicht mehr retten konnte, x CSS Dateien in den unterschiedlichsten Ordnern, ein bißchen Javascript und was weiß ich nicht noch alles, wobei haufenweise Dateien vorhanden sind, die außer sich ein paar anderen Dateien holen und zusammenführen, nix machen. Von solchen Themes rate ich dringenst ab, denn das geht auch meist ganz heftig in die Performance! Um eine schöne Optik zu erreichen sind nicht hunderte von Dateien notwendig
Februar 10th, 2010 at 09:36
Sicherlich gibt es unterschiede bei der Qualität (auch in Bezug auf Quellcode) Trotzdem halte ich die kostenpflichtige Themes für eine gute Lösung zwischen kostenlose und individuelle Themes. Es kommt halt auch wie immer darauf an wei viel Geld man ausgeben kann.
Februar 10th, 2010 at 10:00
wenn ich es schaffe, mir ein Theme selber anzupassen, dann bin ich auch bald in der Lage mir selber eins zu bauen!
Februar 10th, 2010 at 10:51
Um ein Theme wirklich umfassend anpassen zu können, Bedarf es schon eine Menge an Kenntnisse in diesen Bereich. Möglich ist aber alles. Nur stellt sich aber meist die Frage “muss ich denn alles selber machen, oder sollte ich mich nicht auf mein Kernbereich kümmern?” Leider beschäftigen sich manche mit zu viele Sachen auf einmal und kommen doch letzten endlich zu nichts
Februar 10th, 2010 at 11:45
@Peter: Eine Lösung sind kostenpflichtige Themes sicherlich. Ich wollte damit nur anführen, dass man sie sich trotzdem genau ansehen sollte. Denn nicht alles was etwas kostet ist automatisch gut
@blogZicke: Du sprichst mir aus der Seele
Meine Erfahrung ist, dass der Umbau eines bestehenden Themes meist wesentlich länger dauert, als der eigene Neubau.