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Zu viel Traffic auf der Datenautobahn?

Innerhalb der letzten 5 Jahren gab es eine Revolution im Internet. Aufgrund von breitbandige Anschlüsse würde nicht mehr nur noch statische Seiten aufgerufen oder eine paar Emails versendet, sondern vor allen Videos und Live Streams verfolgt. Hinzu kommt seit ein paar Jahren die Möglichkeit übers Internet Fernsehen zu empfangen (z.B T Entertain). All diese führt dazu das viel mehr Daten durch die diverse Leitungen versendet werden als noch vor Jahren. Gleichzeitig sanken die Preise für DSL Anschlüsse von rund 50 Euro im Jahre 2004 auf jetzt zwischen 20 und 30 Euro im Monat. Zwischenzeitlich klagen manche Provider das Dienste wie Google & Co schuld daran sind wenn so viel mehr Traffic entsteht. Schließlich müssen die Provider viel Geld investieren damit neue Leitungen verlegt werden, damit man auch weiterhin ungestört Power Surfen kann.

Stimmt diese Aussage wirklich?

Fakt ist das die große Mehrheit der Hauptdatenleitungen nach aus der Zeit stammt als staatliche Monopol dafür sorgten das nur ein Anbieter am Markt vorhanden war. Viele diese Leitung wurden auch damals mit Steuergelder subventioniert weil dies auch zur Allgemeinvorsorge betrug. Zwar ist der Markt seit Jahren geöffnet worden, aber es gab ein gute Ausbaustand von dem aus die Provider aufbauen konnten.

Zwar kostet es sicherlich wenn neue Leitungen mal verlegt werden gut und gerne ein paar hundert tausend Euro. Nur stellt sich eher die Frage wie oft geschieht dies im Jahr? Großzügig gerechnet mal es sein das bei knapp 3% von Netz jährlich Erweiterungen vorgenommen werden die auch Geld kosten. Dies bedeutet aber im Umkehrschluss das alle andere weiterhin ihre Gebühren zahlen für eine Dienstleistung die wenn keine neue Investitionen notwendig sind, wirklich nur Peanuts im Unterhalt kostet. Zwar gibt es keine genaue Zahlen wie teuer ein DSL Anschluss im Monat wirklich für den Provider wäre, aber das die hier mit Gewinnspannen von mehr wie 85% arbeiten dürfte klar sein.

Somit verdienen die Provider schon ganz schon an diese Sache. Daher ist ihre Aussage das Google & Co sich eine goldene Nase verdienen und sie nur die Kosten zu tragen haben, meist ins Leere geht.

Auch haben viele der Hauptdatenleitungen noch große Kapazitäten frei. Geschätzt wird das der Datenverkehr sich sogar verzwanzig fachen könnte ohne irgendwelche teure Ausbauten. Zwischenzeitlich verdoppelt sich die Datenmenge alle 26 Monate so das es wohl noch Jahrzehnte dauern wird bis diese Grenze erreicht wird.

Es besteht eher ein hausgemachte Problem bei den Providern

Diese sind seit ein paar Jahren dazu übergegangen Flatrates als Standard anzubieten. Das aber ein Nutzer diese Flatrate auch ausnutzen wird, war wohl nicht so in ihre Rechnung. Wer aber am Tage vielleicht nur ein paar Mails abruft der wählte ein Minuten oder Volumentarif und zahlt vielleicht nur 7 Euro im Monat.

Andere die mehr im Internet sind, nutzen halt ihr Flatrate schon ausgiebig, schließlich zahlen die gutes Geld dafür.

Die Provider haben sich anscheinend verkalkuliert und müssten wohl 10 Euro pro Monat mehr verlangen als aktuell. Statt aber zu zugeben das sie selber Bockmist gebaut haben, schieben die den Schuld auf Internet Nutzer und andere Dienste die ihre Leitungen angeblich zu sehr nutzen.

Das sie selber aber die Verursacher von solche Probleme sind, wollen die einfach nicht kapieren. Ich behaupte sogar das ein große Mehrheit der Internet Nutzer sogar bereit wäre 5 oder 10 Euro mehr im Monat zu zahlen, vorausgesetzt seine zugesagte Bandbreite hält auch die Praxistest stand und sie weiterhin ohne sorgen ihre Daten saugen können.

Wie ist eure Meinung dazu?

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One Response to “Zu viel Traffic auf der Datenautobahn?”

  1. 1
    jan:

    Na ja auch wenn es ein paar Power Nutzer gibt die die Flat ausnutzen so bezahlt doch der Grossteil der Nutzer bei weitem mehr, ich denke das nennt sich Mischkalkulation. Und das sie auch mal anfangen sollten ein Teil des Geldes für Investitionen auszugeben dürfte klar sein

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